Lange bevor sie im Offroad-Sport zum Begriff wurde, führte die Rallye Paris-Dakar durch genau diesen Abschnitt der marokkanischen Wüste.
Zwischen den Dünen des Erg Chegaga und dem Wüstenvorposten Foum Zguid liegt eine der stimmungsvollsten Fahrten Südmarokkos: eine 4x4-Piste, die der historischen Route der Rallye Paris-Dakar über das ausgetrocknete Bett des Iriqui-Sees folgt.
Ein trockener See in der Wüste
Der Iriqui-See war einst ein richtiger See; heute ist er eine weite, flache Fläche aus rissiger Erde, die nur noch selten überflutet wird. Ihn im 4x4 zu queren, zählt zu den einprägsamsten Offroad-Abschnitten einer Sahara-Rundreise — offen, leer und meilenweit entfernt von den asphaltierten Straßen, auf denen die meisten Reisenden bleiben.
In den Reifenspuren der Legenden
Dieser Wüstenabschnitt war einst Teil der ursprünglichen Route der Rallye Paris-Dakar, als das Rennen noch Nordafrika durchquerte. Heute ist es ein ruhigeres Abenteuer, meist als Teil einer längeren Rundreise gefahren, die Erg Chegaga, Foum Zguid und die Teppichweberstadt Taznakht auf dem Rückweg nach Marrakesch oder Ouarzazate verbindet.